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Pressemitteilung 26. Mai 2003

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400 mal nach Italien und zurück


Bad Reichenhall, 26.5.2003. Die Bad Reichenhaller Speditions-, Transport-, und Lager Gmbh (rst), Spezialist für LKW-, Container- und Bahntransporte in alle Welt, zieht eine positive Bilanz ihres Engagements im Bereich kombinierter Ladungsverkehr. Nur ein Jahr nach Aufnahme des verknüpften LKW- und Bahntransportes von Freilassing nach Verona wurde nun der 400. Zug abgefertigt. Das über den rst-Geschäftsbereich AlpenRail abgewickelte Ladungsaufkommen erreichte dabei weit über 300.000 Tonnen. rst sieht aufgrund der kommenden LKW-Maut weiteres deutliches Wachstum in diesem Segment.

Prinzip des kombinierten Ladungsverkehrs der rst GmbH ist die sinnvolle Verknüpfung von Straße und Schiene. Konkret heißt das: Transportgüter werden mit firmeneigenen LKWs zunächst beim Kunden abgeholt, anschließend zum eigenen Containerterminal in Freilassing gebracht und dort auf bereit stehende Waggons verladen. Zehn Stunden später erfolgt in Verona das gleiche Prinzip, dann allerdings in umgekehrter Richtung. Vom Zug geht es auf die firmeneigenen LKW, die die Ware dann direkt zum Kunden oder zu weiteren Verteilzentren bringen. Neben zahlreichen Waggons unterschiedlichen Aufbaus stehen hierfür in Deutschland und Italien mehr als 100 LKWs und Transport-Behälter in täglicher Disposition bereit.

Henning Schrödter, Geschäftsbereichsleiter AlpenRail, sieht den Erfolg des kombinierten Ladungsverkehrs vor allem in den logistischen und finanziellen Vorzügen für ein Unternehmen: "Da der Zug", so der 37 jährige "weder von Stau und Wetter noch von österreichischem LKW-Nachtfahrtverbot zwischen Inntal und dem Brenner belastet wird, können wir im Unterschied zum Straßentransport sehr exakte Ankunftszeiten dem Kunden nennen". Da der Bahnverkehr außerdem nicht schwer kalkulierbaren Treibstoffpreisen ausgesetzt ist, lassen sich dauerhafte Festpreise garantieren. Einen weiteren Vorteil sieht Schrödter in der Sicherheit der Bahn besonders bei Chemie- und Gefahrguttransporten.

Die Einführung der LKW-Maut in Deutschland im September und voraussichtlich auch in Österreich zum ersten November wird nach Überzeugung der rst GmbH das Geschäft im Bereich kombinierter Ladungsverkehr weiter fördern. Da die Preise für reine LKW-Transporte um bis zu 15 Prozent steigen, werden, so die Überzeugung in Bad Reichenhall, noch mehr Unternehmen auf das Angebot von rst zurückgreifen. In Reaktion auf diese steigende Nachfrage sind bereits weitere Strecken in Planung und Ausbau. So besteht heute schon ein regelmäßiger Shuttle von und nach Hamburg, demnächst sollen Heilbronn sowie das Ruhrgebiet bahnlogistisch angebunden sein.

Die rst GmbH in Bad Reichenhall ist Komplettanbieter im Bereich LKW-, Bahn- und Containertransporte in alle Welt. Das Unternehmen zählt weltweit 170 Mitarbeiter und verfügt mit einem eigenen Container-Terminal, mehr als 200 LKW und Behältern in täglicher Disposition sowie eigenen Lagerflächen über alle Angebote moderner Logistik. (www.logistikundservice.de)
 
Pressemitteilung 16. Juni 2003
Alternative Schienenverkehr

LKW-Transporte bleiben stehen


Bad Reichenhall, 17.06.2003 Ab dem ersten August gilt auf Teilen der Inntalautobahn ein generelles Transportverbot für Abfälle, Getreide, Rundholz und Kork, Nichteisen- und Eisenerze, Steine, Erde, Aushub, Kraftfahrzeuge und Anhänger sowie Baustahl. Darauf weist die Bad Reichenhaller Speditions-, Transport-, und Lager GmbH (rst), ein Spezialist für den kombinierten LkW- und Bahnverkehr von und nach Italien hin. Betroffen von dem Fahrverbot sind LKW über 7,5 Tonnen auf einer etwa 40 Kilometer langen Strecke zwischen Kundl und Ampass. Laut Tiroler Landesregierung soll mit dem sektoralen Fahrverbot die Zahl der LKW-Durchfahrten um mindestens 200.000 pro Jahr gesenkt werden. Folge des Fahrverbotes für deutsche Spediteure und Verlader: Der kombinierte Ladungsverkehrs nach Italien wird noch attraktiver.

Prinzip des kombinierten oder intermodalen Ladungsverkehrs ist die sinnvolle Verknüpfung von Straße und Schiene. Bei rst heißt das: Waren werden zunächst von firmeneigenen LKW beim Kunden abgeholt, anschließend zum Container-Terminal in Freilassing transportiert und dort auf bereit stehende Waggons verladen. Am Zielbahnhof in Verona vollzieht sich zehn Stunden später das Konzept in gleicher Weise: Vom Waggon gehen die in Containern oder anderen Behältern verpackten Güter auf LKWs, die diese dann direkt zum Kunden fahren.

Henning Schrödter, bei rst für den Bereich kombinierter Ladungsverkehr zuständig: "Unser Konzept, das wir unter dem Namen AlpenRail vermarkten, ist für Verlader der vom Verbot betroffenen Güter die ideale Alternative zum Fahrverbot in Tirol. So ist unser Zug von Fahrverboten und umweltpolitisch bedingten Straßenblockaden völlig unabhängig und kommt auch bei schlechten Wetterverhältnissen pünktlich in Verona an." Für das Konzept sprechen laut Schrödter zudem starke finanzielle Aspekte. So sei mit 1250 Tonnen nicht nur die maximale Transportmenge pro Zug nach Italien deutlich höher, sondern auch das erlaubte LKW-Gesamtgewicht während der Zufuhr zum Container-Terminal liege mit 44 Tonnen um zehn Prozent über der sonstigen Zuladungsgrenze. Für AlpenRail spräche darüber hinaus die Nähe zur niederbayerischen Getreidekammer. Auf dem Weg von der "Getreidekammer" zum Bahnanschluss in Freilassing müssten nur Landstraßen genutzt werden. Zusätzlich zur Unabhängigkeit vom Fahrverbot in Tirol seien Kunden mit AlpenRail somit finanziell unbeeinflusst von deutschen und österreichischen Autobahnnutzungsgebühren. Schrödter: "Das Fahrverbot in Tirol macht es deutlich: Umwelt- und Lärmschutz, aber auch Blockaden machen reine LKW-Transporte unsicher. Bahntransporte sind umweltpolitisch gewollt und damit auf viele Jahre sicher".

Die rst GmbH in Bad Reichenhall ist Komplettanbieter im Bereich LKW-, Bahn- und Containertransporte in alle Welt. Das Unternehmen zählt weltweit 170 Mitarbeiter und verfügt mit einem eigenen Container-Terminal, mehr als 200 LKW und Behältern in täglicher Disposition sowie eigenen Lagerflächen über alle Angebote moderner Logistik. Mehrmals wöchentlich wird die Bahndestination Freilassing-Verona und zurück sowie Freilassing-Hamburg und zurück angeboten.
Weitere Informationen auch unter www.logistikundservice.de
 
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